Lichtschachtabdeckung richtig ausmessen: in vier Schritten zum Bestellmaß
Für eine passgenaue Lichtschachtabdeckung aus Aluminium mit Edelstahlgewebe benötigen Sie Breite und Tiefe in Millimetern.
Welche Messpunkte und Bestellmaße maßgeblich sind, hängt von der gewählten Ausführung ab.
Mit dieser Anleitung erfassen Sie Abweichungen und berücksichtigen Wandanschluss, Auflagefläche und mögliche Überstände.
Passende Produkte finden
Maßband und Notizmöglichkeit bereithalten
Für das Lichtschachtabdeckung-Aufmaß benötigen Sie ein Maßband oder einen Zollstock sowie eine Möglichkeit, alle Werte in Millimetern zu dokumentieren.
Breite und Tiefe mehrfach messen
Messen Sie die Breite und Tiefe des Lichtschachts an mehreren Stellen, damit Sie das passende Bestellmaß für die Lichtschachtabdeckung ermitteln können.
Einbausituation vorab bestimmen
Prüfen Sie vor dem Ausmessen, ob die Lichtschachtabdeckung aufliegen, an eine Wand anschließen, eine Aufkantung erhalten oder einen Gitterrost ersetzen soll.
Produktanleitung zum Aufmaß nutzen
Lesen Sie in der jeweiligen Produktanleitung nach, welche Maße der ausgewählte Konfigurator für Ihre Lichtschachtabdeckung nach Maß benötigt.
So messen Sie Ihre Lichtschachtabdeckung in vier Schritten aus
Ausführung und Auflagebereich bestimmen
Klären Sie zuerst, wie die Lichtschachtabdeckung montiert werden soll.
Prüfen Sie, ob sie auf dem vorhandenen Gitterrost oder der Einfassung aufliegt, einen Wandanschluss beziehungsweise eine Aufkantung besitzt oder den Gitterrost vollständig ersetzt.
Die gewählte Ausführung bestimmt die erforderlichen Messpunkte.
Gitterrost und Einbausituation prüfen
Kontrollieren Sie vor dem Messen den vorhandenen Gitterrost und die verfügbare Auflagefläche.
Für eine Befestigung auf dem Rost muss dieser tragfähig, formstabil und ausreichend korrosionsfrei sein.
Achten Sie außerdem auf erhöhte Roste, angrenzende Terrassen- oder Pflasterflächen und mögliche Stolperkanten.
Breite und Tiefe mehrfach messen
Messen Sie die Breite an mehreren Positionen und wiederholen Sie dies für die Tiefe.
Tragen Sie jeden Wert in Millimetern ein, damit schiefe Wände, verzogene Lichtschächte oder nicht rechtwinklige Einfassungen sichtbar werden.
Verwenden Sie die einheitliche Schreibweise Breite × Tiefe.
Produktspezifisches Bestellmaß ermitteln
Vergleichen Sie die gemessenen Werte mit der Aufmaßanleitung der gewählten Variante.
Je nach Konfigurator können die geforderten Ausgangs- und Bestellmaße unterschiedlich bezeichnet oder verarbeitet werden.
Nehmen Sie daher keine pauschale Zugabe und keinen pauschalen Abzug vor, sondern geben Sie ausschließlich die für das konkrete Produkt verlangten Werte in Millimetern ein.
FAQs
Bestimmen Sie zuerst die gewünschte Montage- und Auflagevariante. Messen Sie anschließend Breite und Tiefe jeweils an mehreren Stellen und notieren Sie alle Werte in Millimetern. Prüfen Sie danach in der produktspezifischen Anleitung, welche Werte als Bestellmaße in den Konfigurator gehören.
Das richtet sich nach der gewählten Ausführung. Eine Auflage auf dem vorhandenen Gitterrost, ein Wandanschluss und ein vollständiger Gitterrost-Ersatz erfordern unterschiedliche Bezugspunkte. Folgen Sie deshalb der Aufmaßanleitung des konkret ausgewählten Produkts.
Für die Konfiguration benötigen Sie Breite und Tiefe in Millimetern. Bei Wandanschluss, Aufkantung oder Überstand können zusätzliche konstruktive Vorgaben beeinflussen, wie Sie insbesondere die Tiefe bestimmen. Maßgeblich bleibt die Anleitung der gewählten Variante.
Wände, Lichtschächte und Einfassungen können schief, verzogen oder nicht rechtwinklig sein. Mehrere Messpunkte machen solche Abweichungen sichtbar und liefern die Grundlage für die Ermittlung des produktspezifischen Bestellmaßes.
Nein, das ist nicht grundsätzlich der Fall. Ob Sie ein gemessenes Maß direkt übernehmen oder nach einer produktspezifischen Vorgabe anpassen müssen, entnehmen Sie der jeweiligen Aufmaßanleitung. Verwenden Sie keine pauschalen Zu- oder Abschläge.
Prüfen Sie, welcher Anschlusspunkt in der Produktanleitung als Bezug für die Tiefe angegeben ist. Wandabstände, Bürstendichtungen oder eine Aufkantung können das erforderliche Tiefenmaß beeinflussen. Die Vorgaben unterscheiden sich je nach System.
Prüfen Sie, ob für einen Überstand genügend ebene Auflagefläche vorhanden ist. Neben erhöhten Gitterrosten oder angrenzenden Gehflächen kann sonst eine Lücke oder Stolperkante entstehen.
Eine darauf befestigte Abdeckung setzt einen tragfähigen, formstabilen und ausreichend korrosionsfreien Gitterrost voraus. Ist der Rost beschädigt, kann stattdessen ein selbsttragender Ersatz erforderlich sein.